Magwe-Division

Sie ist eine der 14 Verwaltungseinheiten von Myanmar

Magwe-Division
Magwe-Division

Die Magway (oft auch Magwe genannt) Division liegt im relativ trockenen Zentral-Myanmar. Sein nördlicher Teil wird eingegrenzt durch die Chin Berge im Westen und den Irrawaddy Fluss im Osten. Der südliche Teil der Division wird im Westen von den Rahkine Bergen und im Osten von den Bago Yomas Bergen umschlossen, während der Fluss, der die Lebensader der Region darstellt, durch die Mitte fließt. 

Die Division besteht hauptsächlich aus weiten Ebenen, die durch den Irrawaddy und die zahlreichen kleineren Flüsse gespeist werden, wobei man auch hier natürlich Regenwälder und unzählige wilde Tiere finden kann. Viele Urlauber kennen die Magway Division meist nur von der Durchreise auf dem Weg von Rangun nach Mandalay, dabei hat die Region einige echte Schmuckstücke zu bieten - zumindest wenn man auch willens ist, genau hinzusehen. 

Die Geschichte der Division 

In den fünfziger Jahren wurden nahe des Städtchens Taungdwingyi Überreste des urzeitlichen Stadtstaats Beikthano entdeckt, die darauf schließen lassen, dass die Zivilisation der Pyu hier schon vor knapp 2000 Jahren Siedlungen hatte. 

Allerdings machte die Magway Division vor einigen Jahren durch eine ganz andere geschichtliche Entdeckungen von sich Reden: in der Gegend um Pondaung und Ponnya wurden Fossilien eines kleinen Primaten gefunden, der hier schon vor 40 Millionen Jahren gelebt haben soll. Und das war tatsächlich eine kleine Sensation, denn diese kleinen affenähnlichen Tierchen könnten beweisen, dass die "Wiege der Menschheit" nicht, wie bisher angenommen, in Afrika, sondern hier, mitten in Myanmar liegt. 

Heute ist die Region, die mit knapp 4,5 Millionen Einwohnern und einer Fläche von ca. 45.000 km² die drittgrößte des Landes stellt, als "Ölkanne Myanmars" bekannt. Das liegt zum einen an der Erdöl- und Erdgas-Produktion, die mit 8000 Barrel die höchste des Landes darstellt und zum anderen an der Speiseöl-Produktion, für die hier auf riesigen Feldern Sesam sowie Erdnüsse angebaut werden. 

Ein Besuch in Magwe Stadt

Bei der gleichnamigen Hauptstadt der Division Magwe handelt es sich um eine relativ kleine Großstadt mit knapp 350.000 Einwohnern an den Ufern des Irrawaddy. Touristen, die ihre Myanmar Reise unbedingt hier verbringen wollen, sind eher selten zu treffen, was dazu führen kann, dass man im Restaurant von neugierigen Bewohnern freundlich ausgefragt wird. So kann man Einblicke in das touristisch noch "unbefleckte" Städtchen werfen, die man so in Yangon oder Mandalay vergeblich sucht. 

Die Hauptattraktion der Stadt stellt wohl ohne Frage die Mya Tha Lun Pagoda dar. Sie liegt im Nordwesten der Stadt direkt am Wasser und verfügt über einen wunderschönen, vergoldeten Stupa. Zudem hat man von der leichten Anhöhe, auf der die Anlage liegt, einen atemberaubenden Blick über den Fluss. 

Seit 2002 führt eine fast 3000 m lange Brücke über den Irawadi ins Nachbarstädtchen Minbu. Es gibt einige Restaurants direkt am Wasser, in denen man für kleines Geld die traditionelle Küche der Region ausprobieren kann. 

Magway-Division Burma
Magway-Division Burma

Sehenswürdigkeiten in der Magwe-Division 

Gleich in der Nähe der Provinzhauptstadt liegt Nga Ka Pwe Taung oder auch der "Drachensee" - eine geologische Kuriosität, die ihresgleichen sucht. Hier finden sich nicht nur heiße Quellen, wie man sie aus so manchem Kurort kennt, sondern kleine Pools mit einem Schlamm-Wasser-Gemisch, welches von Zeit zu Zeit durch das aus der Erde austretende Butan aufblubbert. 

Es mutet ein wenig wie ein anderer Planet an, wenn man die Zehen in dieses seltsame Gemisch tunkt - aber keine Sorge, das Wasser ist nicht heiß und auch nicht schädlich. Am Fuß der Anlage steht eine kleine Pagode, wo man auch die Gelegenheit hat, den Schlamm von den Füßen zu waschen. 

 

Einen Besuch am Drachensee kann man perfekt mit einem Trip zu zwei Forts aus dem 19. Jahrhundert kombinieren. Fort Min Hla und Fort Kway Chaun wurden von italienischen Ingenieuren für die Burmesen gebaut, die sich vor der britischen Invasion schützen wollten. Heute kann man die Gebäude besichtigen. 

 

Wenn man schon einmal auf seiner Myanmar Rundreise in der Magway Division landet, sollte man sich eines auf keinen Fall entgehen lassen, vor allem nicht, wenn man im Februar verreist: die Shwesettaw Pagode am Mang Chaung See! 

 

Diese Anlage ist auch unter dem Namen "Golden Footprint Pagoda" bekannt und wurde so benannt nach den zwei vergoldeten Fußabdrücken, die Buddha hier vor über 2.500 Jahren hinterlassen haben soll. Jedes Jahr im Februar findet hier an den Ufern des Sees eines der größten Festivals Myanmars statt und das dauert sage und schreibe ganze drei Monate! 

Zu dieser Zeit kommen Menschen aus ganz Myanmar zusammen, um hier zu feiern und zu beten. Es gibt Hütten, die man sich für kleines Geld mieten kann und für das leibliche Wohl ist durch zahlreiche burmesische, aber auch durch indische und chinesische Snack-Karren gesorgt. 

Wie kommt man hin?

Es gibt eine tägliche Busverbindung von Rangun / Yangon nach Magwae. Sie startet um 18.00 Uhr abends und kommt am nächsten Morgen gegen 5.00 Uhr am winzigen Busbahnhof der Stadt an. Eine Fahrt kostet 14 US-Dollar. 

In der Stadt selbst hat man die Möglichkeit, sich eines der Motoradtaxis oder einen Pick-Up mit Fahrer zu buchen - die Preise sollten jedoch wie immer schon vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden, um keine bösen oder unangenehmen Überraschungen zu erleben.

Bus Verbindung Magwe
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Myanmar Karte
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