Kayin Staat

Der Kayin Staat wird auch Karen Staat genannt - benannt durch das Bergvolk der Karen

Der Kayin Staat wird auch manchmal als Karen Staat bezeichnet. Es handelt sich um eine von 15 Verwaltungseinheiten Myanmars. Sie liegt zwischen dem Mon Staat und Thailand im Süden von Myanmar. Der Kayin Staat ist schmal und lang gezogen und seine Hauptstadt ist Hpa-An. Im Kayin Staat leben mehrheitlich die Menschen vom Volk der Kayin oder auch Karen. Landschaftlich ist der Kayin Staat von einem gebirgigen Teil und einer Ebene geprägt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten des Staates gehören die Berglandschaft mit verschiedenen Höhlen und einige Pagoden. 

Karen-Staat oder auch Kayin Staat
Kayin Staat

Der Kayin Staat liegt an der Grenze zu Thailand im Süden von Myanmar. Im Norden hat er Grenzen zur Region Mandalay. Im Süden grenzt der Kayin Staat an den Kayah Staat und im Westen an den Mon Staat sowie die Region Bago. Die Hauptstadt dieses lang gezogenen Staates heißt Hpa-An. Sie liegt am Thanlwin Fluss und hat 50.000 Einwohner.

 

Das Volk der Kayin oder Karen stellt die zweitgrößte Minderheit Myanmars dar. Im Kayin Staat bilden die Kayin die Mehrheit. Hier leben aber auch Mon, Shan und Taungthu. Wie auch der Kayin Staat ist die Volksgruppe der Kayin geteilt: Es gibt die Berg-Kayin, die im Gebirgen leben und die Flachland-Kayin, die in der Ebene zu Hause sind. Sie haben eine unterschiedliche Physiognomie und auch verschiedene Sprachen. Das Volk hat eine eigene Schrift und ein Alphabet, in dem beide Kayin.Sprachen geschrieben werden. Die Kayin haben keine einheitliche Religion. Es gibt unter ihnen Buddhisten, Christen und Animisten. Die Buddhisten bilden jedoch eine Mehrheit. Die Lebensgrundlage der Kayin ist zu großen Teilen die Landwirtschaft. Vor allem in der Ebene werden Erdnüsse, Betelnüsse, Sesam, Gemüse und Reis angebaut. In den höher gelegenen Regionen gibt es Kaffee- und Teeplantagen. Im Süden des Kayin Staates gibt es Kautschukanbau. Riesige immergrüne Wälder wechseln sich ab mit Plantagen, in denen Teakholz gezogen wird.

 

Landschaftlich ist die Ebene von kleinen Kalksteinhügeln durchzogen, in denen es zahlreiche Höhlen gibt. Die gebirgigen Regionen ragen bis zu einer Höhe von 723 Metern auf. Der höchste Berg der Region ist der Zwegabin. 

Sehenswürdigkeiten im Kayin Staat

  • Kulturell gesehen ist der Kayin Staat eine sehr aktive Region. Es gibt zahlreiche Aktivitäten und Festivals, die einerseits im buddhistischen Glauben verwurzelt sind und andererseits von animistischen Bräuchen beeinflusst sind. In der Duway Pagode wird zum Beispiel jedes Jahr das Boom Fire Festival begangen, welches auch für Touristen zugänglich ist. Die Menschen aus der Region führen den Don Tanz auf und huldigen damit den Göttern. Gleichzeitig ist dieser Tanz eine Art Kulturgut, das den Kayin ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und Einheit vermittelt. Sie zelebrieren damit ihre Kultur und ihre Eigenheit unter den verschiedenen Völkern Myanmars.
  • Naturschönheit: der Mount Zwegabin: Der Berg Zwegabin ist eine besonders auffällige Naturerscheinung, denn er hat eine außergewöhnliche Form. Der Berg steht in der Ebene und erhebt sich abrupt auf 650 Meter Höhe. Oben auf dem Berggipfel haben die Menschen den Kayin Staates eine Pagode erbaut. Um sie zu besuchen, muss man eine gewisse körperliche Form haben, denn der Aufstieg von etwa zwei Stunden ist nicht einfach. Oben, wo die Pagode und ein kleines Kloster die Pilger empfangen, wird man mit einer grandiosen Aussicht auf die umgebende Ebene entlohnt. 
  • Das Thamanya Kloster: Das Thamanya Kloster befindet sich knapp 40 Kilometer außerhalb der Hauptstadt Hpa-An auf dem gleichnamigen Berg Thamanya. Im Jahr 2003 verstarb der berühmte Mönch Thamanya Sayardaw, nach dem das Kloster benannt ist. Einst kamen Pilger hierher, um von ihm Rat und Segen zu empfangen. Heute kommen noch immer viele Pilger zu dem Kloster, um diesen mutigen Mann zu ehren, der Aung San Suu Kyi offen unterstützte und sich gegen die Militärregierung wandte. Sein Körper war bis 2008 in einem Glassarg im Kloster aufgebahrt. Dann jedoch wurde er von Unbekannten gestohlen, die dem Kloster später mitteilten, dass die sterblichen Überreste des berühmten Mönches verbrannt wurden. Seine Asche ist mittlerweile wieder in sein Kloster zurück gekehrt. 
  • Die Höhlen im Kayin Staat: Die Kawgun Höhle befindet sich unweit des Dorfes Kawgun etwa drei Kilometer von der Stadt Hpa-An entfernt. Die Höhle ist etwa 60 mal 90 Meter groß und sie ist von Kalksteinfels umgeben. Von den Felsen ist im Innern der Höhle aber nicht viel zu sehen, denn an den Wänden sind zahllose Buddhafiguren und kleine Gedenktäfelchen aufgestellt. Es wird vermutet, dass die Höhle im 15. Jahrhundert auf diese Weise ausgestattet wurde und dass die meisten Figuren aus der Hanthawaddy-Periodestammen.
  • Eine weitere Attraktion ist die Bayin Nyi Höhle. Sie befindet sich in der Nähe von Thaton und viele Touristen besuchen sie auf dem Weg von Yangon in den Kayin Staat. Am Fuße eines steil aufragenden Kalksteinfelsen steht ein bunter Klosterkomplex. Wenn man den Hügel hinauf steigt um die Höhle zu erreichen, gelangt man in eine Eingangshalle, in der sich eine große Anzahl an Buddhafiguren befinden. In der Nähe der Höhle gibt es zudem Thermalquellen, in denen man baden kann. 

Wie kommt man hin?

Von Yangon aus ist Hpa-An innerhalb von etwa acht Stunden mit dem Auto erreichbar. Die Strecke wird Mawchi Mawchi Straße genannt und ist die Hauptverkehrsader im Kayin Staat. Eine andere Hauptstraße führt von Mawkamyine, der Hauptstadt des Mon Staates nach Hpa-An. Die Anreise nach Hpa-An ist erst seit Kurzem möglich, denn noch vor ein paar Jahren war diese Stadt für ausländische Besucher nicht zugänglich. 

Thaundaung wurde von indischen Arbeitern unter der Herrschaft der Briten erbaut. Es handelt sich um eine Bergstadt, die im Norden des Kayin Staates mehr als 320 Kilometer von Yangon entfernt liegt. Mit dem Auto oder dem Bus kann man die Strecke in einem halben Tag zurücklegen. Es gibt auch die Möglichkeit, einen Zug zu nehmen. Dieser braucht von Yangon bis zum Bahnhof von Taungoo etwa sechs Stunden. Thaundaung ist von Taungoo dann nur noch knapp 30 Kilometer entfernt. Diese letzte kurze Etappe führt durch naturbelassene Wälder und man sieht hin und wieder kleine Wasserfälle.

info@myanmar-spezialisten.com
Schreiben Sie uns
Reiseanfrage

Persönliche Reiseberatung - individuell und treffsicher. Kein nebelhaftes "Kataloggeschwätz", keine lieblosen Massenangebote. Wir entwerfen Ihnen eine maßgeschneiderte und hochwertige Myanmar Reise.

Reisetermin, Reiseroute und Hotels genau nach Ihren Vorgaben - portioniert mit unsere Erfahrung.

Hohe Flexibilität während Ihrer Rundreise, denn Sie reisen mit einem privaten Tour-Guide und/oder Fahrer. Persönliche Ansprechpartner sind vor Ort. KEIN Callcenter!

Außerdem sind wir ebenfalls für die Destinationen Thailand, Laos, Kambodscha und Vietnam tätig und können Ihren Urlaub somit gekonnt kombinieren.

Myanmar eindrucksvoll erleben:

Angebot: 10-tägige Rundreise ab/bis Yangon. Burmas Höhepunkte - Reiseverlauf individuell veränderbar.

Burma Reise - 10 Tage Rundreise
Eindrucksvolle Erlebnisse in Burma

Thailand & Myanmar kombinieren:

Angebot: 12-tägige Reise ab Chiang Rai (Thailand) - zu den ethnischen Minderheiten im Shan-Staat in Myanmar - Reiseverlauf ist wie immer individuell veränderbar!

Reise ab Chiang Rai (Thailand) nach Myanmar zu den ethnischen Minderheiten im Shan Staat.
Rundreise ab Thailand nach und durch Myanmar
Myanmar Karte
Myanmar Karte