Faszinierendes Myanmar

Entdecken Sie Myanmar vollends auf dieser privaten Reise.

Tag 1: Ankunft in Yangon

Sie werden am internationalen Flughafen in Yangon willkommen geheißen und zu Ihrem Hotel gebracht.  Yangon war einst die Hauptstadt von Burma und ist heute die bevölkerungsreichste Stadt des Landes Myanmar. Die Einwohnerzahl beträgt über fünf Millionen und Yangon ist, wenn auch nicht mehr Hauptstadt, so doch noch wirtschaftliches und gesellschaftliches Zentrum des Landes. Die Innenstadt liegt zwischen dem Bago-Fluss und dem Yangon Fluss. Sie gilt als eine der grünsten Großstädte in Südostasien. Tatsächlich findet man auch im Zentrum viele Parks und Bäume.  Die Sehenswürdigkeiten der Stadt sind vielfältig und meist religiöser Natur.

 

Am meisten verehrt wird die Shwedagon Pagode, die vollständig mit Gold verziert ist und täglich von hunderten von Pilgern besucht wird. Sie ist zwischen dem Volkspark und dem Kandawgyi See gelegen und wahrscheinlich schon 2.500 Jahre alt. Am schönsten ist sie, wenn am Abend die untergehende Sonne ihren goldenen Turm anstrahlt und ihn in ein besonderes Licht taucht. 

Die Rundreise durchs Faszinierende Myanmar beginnt in Yangon mit dem Besuch der goldenen Pagode.
Die Rundreise durchs Faszinierende Myanmar beginnt in Yangon.

Die Sule Pagode gehört zu den wichtigen Attraktionen der Stadt. Sie befindet sich sehr zentral in Yangon und ihr hoch aufragender Yedi, einer der inneren Tempel, wird von der Bevölkerung als Orientierungspunkt verwendet. Dieses über 2000 Jahre alte Bauwerk wurde über die Jahrhunderte hin mehrfach restauriert und umgebaut. Der zentrale Stupa der Sule Pagode soll ein Haar von Buddha enthalten und ist damit ein besonderes Heiligtum. 

Das Stadtzentrum weist noch zahlreiche Gebäude aus der britischen Kolonialzeit auf, die teils liebevoll restauriert, teils leider verfallen sind. Interessant ist ein Besuch des Scott Markets, welcher sich in einem Gebäude aus der Kolonialzeit befindet und hunderte von Verkaufsständen beherbergt. Seit 70 Jahren werden hier wunderschöne Zeugnisse burmesischer Handwerkskunst angeboten. Ein Bummel lohnt sich in jedem Fall, auch wenn man nichts kaufen möchte. 

 

China Town zeugt von der Präsenz von Chinesen in Myanmar. Dieses Stadtviertel ist im Westen Yangons gelegen und es gibt hier geschäftige Märkte, auf denen nahezu alles angeboten wird, was das Herz begehrt. In China Town befindet sich außerdem der Kheng Hock Keong, einer der ältesten chinesischen Tempel der Region. 

Sie übernachten in Yangon.

Tag 2: Von Yangon zum Goldenen Felsen

Sie werden von Yangon aus nach Kyaiktiyo gefahren. Etwa 20 Kilometer von dieser Stadt entfernt liegt eines der wichtigsten Heiligtümer des Landes. Es handelt sich um einen Felsbrocken, der mittlerweile vollständig von den Gläubigen mit Blattgold bedeckt wurde. Er liegt am Rand einer Klippe und es sieht so aus, als könne er jeden Moment herabstürzen. Ein mehr als sieben Meter hoher Stupa soll ein Haar von Buddha enthalten und der Sage nach ist dieses Haar exakt so platziert, dass der Fels im Gleichgewicht gehalten wird.


Besonders schön ist der Anblick des Stupas und des vergoldeten Felsens in der Dämmerung, wenn die letzten Sonnenstrahlen des Tages den mächtigen Goldklumpen in schillernde Farben tauchen. Gläubige pilgern täglich am Abend hierher und zünden hunderte von Kerzen an, wodurch eine ganz besondere friedliche Atmosphäre entsteht. Einige von ihnen meditieren die ganze Nacht durch. Sie übernachten in der Nähe des Goldenen Felsen

Tag 3: Vom Goldenen Felsen nach Bago

Sie werden nach dem Frühstück zurück nach Yangon gefahren. In der Stadt Bago, die auf halbem Weg liegt, wird ein Stopp eingelegt. 

Anschließend besuchen Sie den Shwemawdaw Paya. Auch diese Pagode soll mehr als 1000 Jahre alt sein und er wurde vermutlich von den Mon, einem der alten Stämme der Region, erbaut. Die Pagode ist 114 Meter hoch und schon von weitem sichtbar. In ihrer Geschichte wurde sie mehrfach durch Erdbeben beschädigt und immer wieder neu aufgebaut. Erst seit etwa 70 Jahren ist sie so hoch wie sie heute erscheint. Wächterfiguren in Tierform bewachen den Westeingang der Pagode und in ihren Mäulern befinden sich zwei heilige Buddhafiguren. 

 

Ebenfalls von den Mon stammt der Kanbawzathadi Palast. Er hat eine Seitenlänge von 1,8 Kilometern und einen quadratischen Grundriss. Im 16. Jahrhundert diente er dem damaligen König Bayinnaung als Domizil. Heute ist er ein Museum, in dem Besucher die Wohngemächer und die eindrucksvolle Audienzhalle des Königs bewundern können. In einem der Räume sind zahlreiche Buddhafiguren der Mon, der Bagan und aus dem benachbarten Siam ausgestellt. 

In Bago können Sie den Hintha Gon Paya besichtigen. Dieser Schrein wurde von U Khanti erbaut, der auch den Mandalay Hill bauen ließ. Einer Legende nach soll der Schrein aus dem Meer empor gestiegen sein, als Hintha, ein Vogel aus der Mythologie Myanmars hier gelandet ist. Vom Hintha Gon Paya aus hat man einen schönen Blick auf die Stadt Bago und ihre Umgebung. 

 

Besuchen Sie außerdem den Shwethalyaung Buddha, ein liegender Buddha, der 55 Meter lang ist und mehr als 1000 Jahre alt sein soll. Er gilt als eine der natürlichsten Buddhafiguren und besteht aus Bachsteinen und Stuckverzierungen. 

Ein weiteres Highlight am heutigen Tag ist die Mahazedi Paya, eine Pagode die aus dem 16. Jahrhundert stammt und von König Bayinnaung errichtet wurde. Das ursprüngliche Bauwerk wurde Mitte des 18. Jahrhunderts bei Plünderungen stark beschädigt und 1930 durch ein gewaltiges Erdbeben fast vollständig zerstört. Erst seit 1982 erstrahlt die Pagode wieder in ihrem einstigen Glanz. Sie ist wirklich sehenswert, auch wenn es sich um einen relativ neuen Nachbau handelt.  Die Shwegugale Paya wurde Ende des 15. Jahrhunderts fertig gestellt. Ihre Besonderheit ist ein Tunnel, in dem 64 sitzende Buddhafiguren die Gläubigen auf ihrem Weg durch den Tunnel begleiten. 

 

Danach besuchen wir die Kyaik Pun Paya. Sie wurde im 15. Jahrhundert von König Dhammazedi errichtet. Vier sitzende Buddhafiguren von je 30 Metern Höhe blicken in alle vier Himmelsrichtungen. Eine alte Legende besagt, dass vier Schwestern eng mit dem Bau dieser Pagode verbunden sind und dass eine der Figuren einstürzen würde, wenn eine der vier Schwestern jemals heiraten sollte. 

Sie fahren am frühen Abend zurück nach Yangon, wo Sie im Hotel übernachten. 

Tag 4: Von Yangon nach Kalaw

Früh am Morgen werden Sie nach Ihrem Frühstück im Hotel zum Flughafen von Yangon gefahren. Sie fliegen nach Heho, wo Sie bereits ein Fahrer erwartet, der Sie nach Kalaw bringen wird. Kalaw liegt am Westrand des gebirgigen Shan Plateaus auf 1320 Höhenmetern. Das gemütliche Städtchen hat sich die Atmosphäre aus der britischen Kolonialzeit bewahrt und neben den Gebäuden im Kolonialstil ist besonders der Markt interessant. Menschen von verschiedenen Bergvölkern kommen hier zusammen, um Handel zu treiben. Man sieht Händler aus Nepal, aus Indien, Bamar und Shan, die Obst und Gemüse feil bieten. 

In Kalaw besuchen Sie heute den Bambus Buddha, den Sie vom Zentrum aus mit dem Wagen in etwa 20 Minuten erreichen. Der Nee Paya besteht aus Bambus und ist golden lackiert. 

Sie übernachten in einem Hotel in Kalaw.

Tag 5: Von Kalaw nach Pindaya 

Der Fahrer bringt Sie von Kalaw aus nach Pindaya. Hier besichtigen Sie die Pindaya Höhlen. Es handelt sich um einen umfangreichen Höhlenkomplex, in dem mehr als 8000 Buddhafiguren zu bestaunen sind. Sie bestehen aus den unterschiedlichsten Materialien, wie zum Beispiel Alabaster, Stein, Backstein, Zement, Lack, Marmor oder auch Teakholz. Die Höhlen an sich bestehen aus Kalkstein und es gibt an mehreren Stellen Stalagmiten zu sehen, die von den hier lebenden Mönchen mit kleinen Hämmern angeschlagen werden, um ihnen - wie einem Gong - Töne zu entlocken. Berühmt sind die sogenannten schwitzenden Buddhas. Diese Figuren sind stets feucht, weil auf ihnen durch die Verhältnisse in den Höhlen Kondenswasser entsteht. Ebenfalls in Pindaya besuchen Sie eine Schirmfabrik. Hier können Sie miterleben, wie die Menschen vom Stamm der ShanPapier und daraus ihre berühmten Sonnenschirme herstellen. Sie übernachten erneut in Kalaw. 

Tag 6: Der Inle See

Der Inle See gehört zu den Hauptattraktionen dieser Reise durch Myanmar. Er liegt auf einer Hochebene und ist von den Bergen des Shan-Gebirges gesäumt. Hier leben die Menschen vom Stamm der Intha. Ihre Gebäude haben sie auf dem See auf Stelzen errichtet und sie leben in perfekter Harmonie mit dem See. Auf schwimmenden Gärten züchten sie Gemüse und Blumen. Sie sind meist in kleinen Kanus unterwegs und haben eine ganz besondere Rudertechnik entwickelt, bei der sie das Ruder mit einem Bein betätigen, um die Hände für andere Tätigkeiten frei zu haben. 

Nachdem Sie am Inle See angekommen sind, besuchen Sie zunächst einen der Fünf-Tage-Märkte. Die Vielfalt der hier angebotenen Gemüse und Lebensmittel ist erstaunlich. Vieles stammt aus dem Anbau auf den schwimmenden Gärten. Auch Händler aus weiter entfernten Gegenden kommen hierher, um auf dem Markt ihre Waren anzubieten. Man kann zum Beispiel Menschen vom Stamm der Pa-O hier treffen. Der Fünf-Tage-Markt heißt so, weil der Markt täglich zwischen fünf Dörfern rotiert. 

 

Eine der schönsten Pagoden auf dem Inle See ist die Phaung Daw U Pagode. Es handelt sich um eine religiöse Stätte von besonderer Bedeutung für die Menschen im Shan Staat. In ihr stehen fünf kleine aber sehr mächtige Buddha Figuren, die der Legende nach schon uralt sind. Sie sind bis zur Unkenntlichkeit mit Blattgold bedeckt und sehen heute  wie Klumpen aus Gold. 

 

Das Nga Phe Kloster ist eine weniger heilige aber sehr unterhaltsame Station auf Ihrer Entdeckungsreise auf dem Inle See. Es wurde berühmt dafür, dass die Mönche, die hier leben ihre Hauskatzen trainiert haben und diese kleine Tricks vorführen können. Die Katzen springen zum Beispiel durch einen Reifen, weshalb das Kloster auch als das Kloster der springenden Katzen bezeichnet wird. Natürlich ist auch die Ausstattung des Klosters und seines Tempels sehenswert. Es gibt mehrere sehr alte Statuen. 

Besuchen Sie im Laufe des Tages auch die traditionellen Handwerker auf dem Inle See. Sie können den Frauen beim Herstellen und Weben von Naturseide zusehen. Diese Seide wird aus Lotuspflanzen gewonnen und ist besonders wertvolle. Die Papierhersteller zeigen ihr Handwerk gleich in der Nähe der Ateliers der Gold- und Silberschmiede. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, den Bootsbauern und den Zigarrendreherinnen über die Schulter zu schauen. 

Sie übernachten in einem Hotel am Inle See.

Tag 7: Vom Inle See nach Mandalay

Nach dem Frühstück mit Blick auf den See brechen Sie auf zum Flughafen von Heho. Sie fliegen von hier aus nach Mandalay. 

In dieser historisch bedeutsamen Stadt gibt es am Nachmittag zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Unter anderem erwartet Sie die Mahamuni Pagode. Sie entstand im 18. Jahrhundert und wurde etwa 100 Jahre nach ihrem Bau durch ein verheerendes Feuer zerstört. Das wieder aufgebaute Bauwerk, das Sie heute hier finden ist also neueren Ursprungs, aber nach Originalplänen gebaut. Ihren Namen trägt die Pagode wegen der Hauptstatue, dem Mahamuni Buddha. Diese Statue kam 1784 von einem Mönch namens Mrauk Oo hierher, sie soll aber deutlich älter sein, nämlich fast 2000 Jahre alt. Die Statue ist vier Meter hoch und besteht aus Bronze. Mittlerweile ist sie von so vielen Schichten Blattgold bedeckt, welches die Pilger opfern und auf die Statue kleben, dass sie im Umfang schon um einiges zugenommen hat. Im Innenhof der Anlage sind mehrere ebenfalls sehr alte Figuren aus Kambodscha im Stil der Khmer zu sehen. 

 

Ausblick vom Mandalay Hill auf die weite Landschaft Myanmars.
Ausblick vom Mandalay Hill.

Besichtigen Sie anschließend das Shwe Nandaw Kloster. Diese Anlage erinnert an König Mindon, dem sie einst als Palast diente. Einer seiner Nachfolger, König Thibaw, baute das gesamte Gebäude ab und an einem neuen Standort wieder auf. Seither dient es als Kloster. 

Die Kuthodaw Pagode ist ein ganz besonderes Monument, das im Grunde aus 729 Marmorplatten besteht. Sie reihen sich um eine Pagode und in ihnen sind die Schriften Buddhas eingraviert. Das Monument wird als das größte Buch der Welt bezeichnet. 

Ein weiterer Abstecher geht heute zur Kyauktaw Gyi-Pagode. Hier befindet sich ein eindrucksvolles in Marmor gehauenes sitzendes Buddha Bildnis. 

Unterwegs haben Sie immer wieder die Möglichkeit, das Kunsthandwerk von Mandalay zu bewundern, welches vor den Tempeln und Pagoden von fliegenden Händlern angeboten wird. Schöne Mitbringsel können Marmorschnitzereien, Holzschnitzereien oder gewebte Seidenschals sein. Es werden auch kleine Kunstwerke aus Gold und Silber angeboten. 

 

Der Mandalay Hill ist eine der Hauptattraktionen in Mandalay. Sie steigen am späten Nachmittag auf den Hügel hinauf, um den Blick über die Ebene und die Stadt schweifen zu lassen. Auch der Tempel an sich, welcher auf dem Mandalay Hill thront, ist sehenswert und mit vielen bunten Glassteinen und Fliesen versehen. Hier oben erleben Sie den Sonnenuntergang über der Stadt. Sie übernachten in Mandalay. 

Tag 8: Antike Städte

Am heutigen Tag brechen Sie nach dem Frühstück auf, um die drei antiken Städte Ava, Sagain und Amarapura zu besuchen. In Ava besichtigen Sie zunächst das Baga Yar Kloster. Es wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erbaut und zwar vollständig aus Teakholz. Anschließend fahren Sie zum Nanmyin, dem "schiefen Turm von Inwa", wie er auch genannt wird. Diesen Spitznamen hat der 27 Meter hohe Aussichtsturm, der einst Teil einer ganzen Palastanlage war, weil er bedenklich in Schieflage geraten ist. Trotzdem kann man bedenkenlos auf den Turm hinauf steigen und die Aussicht genießen. Ebenfalls in der Stadt Ava befindet sich das Kloster Maha Aung Myay Bonzan. Es wurde 1818 von einer Königin der Bagyidaw erbaut, um dem königlichen Abt U Po als Domizil zu dienen. Es ist daher eine Besonderheit, weil es zu den wenigen Klöstern aus Backstein und Stuck gehört. 

 

Die Stadt Sagain ist Ihre zweite Station auf der Reise durch die antiken Städte. Hier ist die Umin Thounzeh Pagode eine Besonderheit. Die Pagodenanlage besteht im Grunde aus einer großen langgezogenen Höhle mit 30 Eingängen, welche insgesamt 45 Buddhastatuen beherbergt. Sie alle sitzen in einer langen Reihe, an der die Gläubigen entlang gehen und beten. Besuchen Sie dann den Bald U Ponya Shin Paya. Diese Pagode wurde 1312 errichtet und von ihr aus hat man einen schönen Blick auf ganz Sagain und den Irrawady Fluss mit seiner Ebene, in der zahlreiche Pagoden die grüne Landschaft durchbrechen. Die dritte Stadt heißt Amarapura. Hier steht die berühmte U-Bein Brücke, die vor über 200 Jahren komplett aus Teakholz errichtet wurde und mit ihren 1,2 Kilometern die längste Teakholzbrücke der Welt ist. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, im Schein der untergehenden Sonne auf dieser besonderen Fußgängerbrücke entlang zu laufen und die friedliche Landschaft zu genießen. Die U Bein Brücke gehört zu den beliebtesten Fotomotiven in ganz Myanmar. Sie übernachten wiederum in Mandalay. 

Tag 9: Von Mandalay nach Pyin Oo Lwin

Auf 1070 Höhenmetern liegt die einstige britische Bergstation Pyin Oo Lwin im Shan-Gebirge östlich der Stadt Mandalay. Hier sind noch viele Überbleibsel aus der britischen Kolonialzeit zu erkennen, vornehmlich die Fassaden der Gebäude, der botanische Garten nach typisch britischem Konzept und sogar die Postkutschen aus dieser Zeit sind noch teilweise in Betrieb. Weil in Pyin Oo Lwin ganzjährig Blumen erblühen, wird die Siedlung gerne als die Stadt der Blumen angepriesen. 

Zu den Sehenswürdigkeiten in Pyin U Lwin gehört die Naung Kan Gyi Paya. Von dieser Pagode aus hat man einen besonders schönen Blick auf die gesamte Stadt. Anschließend ist ein Bummel in der Altstadt vorgesehen, bei dem Sie den Purcell Turm, einen Uhrturm im Zentrum der kolonialen Stadtmitte, bewundern, den Queen Victoria ihrer Tage gestiftet hat. Eine ungewöhnliche Sehenswürdigkeit in Myanmar ist die Kirche der Unbefleckten Empfängnis. Dieses christliche Bauwerk, das bereits 100 Jahre alt ist und aus Backstein errichtet wurde, hat einen kreuzförmigen Grundriss und einen Glockenturm. Von außen wirkt die Kirche eher schlicht, aber im Innern finden Sie ein besonders schönes Beispiel sakraler Architektur des frühen 20. Jahrhunderts. 

Anschließend besuchen Sie einen Tempel, der von chinesischen Einwanderern aus Yunnan erbaut wurde und das schöne koloniale Candacraig Hotel. 

Sie übernachten in Pyin Oo Lwin

Tag 10: Von Pyin Oo Lwin über das Gokteik Viaduct nach Hsipaw

Morgens bringt Ihr Reiseleiter Sie zum Bahnhof und sie fahren mit dem Zug über das Viadukt von Gokteik nach Hsipaw. Dieses Viadukt ist die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Erde. Hsipaw ist eine der ältesten Städte der Shan, die inmitten von riesigen Obstplantagen gelegen ist und sich an den Dokhtawaddy Fluss schmiegt. Die Menschen der Umgebung nennenHsipaw auch Thibaw nach dem letzten König Myanmars, der Ende des 19. Jahrhunderts regierte und eine gute Beziehung zu den Shan hatte. Sie übernachten in Hispaw. 

Das Gokteik Viaduct ist die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Erde.
Das Gokteik Viaduct.

Tag 11: Von Hsipaw nach Lashio

Sie fahren nach Lashio, welches die größte Stadt im Norden des Shan Staates ist. Die Mehrzahl der etwa 500.000 Einwohner von Lashio sind Chinesen und Shan. Sie erhalten einen guten Eindruck von der Atmosphäre dieser Region, wenn Sie den zentralen Markt der Stadt Lashio besuchen. Hier sind nicht nur Chinesen und Shan damit beschäftigt, ihre Waren zu verkaufen und ihrerseits Einkäufe zu tätigen, sondern auch Menschen aus anderen Regionen Myanmars. Sie haben die Möglichkeit, die heißen Quellen von Mu Se zu nutzen. 

Die Übernachtung erfolgt in Lashio

Tag 12: Von Lashio zurück nach Mandalay

Am Morgen fahren Sie zurück nach Mandalay, was etwa fünf Stunden in Anspruch nimmt. Den Großteil des Nachmittageshaben Sie in Mandalay zur freien Verfügung. 

Übernachtet wird in Mandalay.

Tag 13: Von Mandalay nach Bagan

Sie werden am Morgen zum Flugplatz von Mandalay gebracht und fliegen nach Nyaung Oo, wo sie der hiesige Reiseleiter bereits erwartet. Er wird Ihnen Bagan und seine Highlights zeigen. 

Bagan ist einer der Höhepunkte der Reise und wohl Myanmars größter Touristenmagnet. Die verlassene Stadt liegt amIrrawady Fluss, den Sie bereits kennen. Mehr als 2000 Tempel und Pagoden liegen in der Ebene von Bagan und bilden auf einer Fläche von 40 Quadratkilometern eine Ansammlung von antiken religiösen Gebäuden, wie es sie sonst nirgends auf der Welt gibt. Zweifellos ist Bagan eine der bedeutendsten archäologischen und historischen Stätten in ganz Asien. 

Im Laufe Ihrer Besichtigung sehen Sie die Shwezigon Pagode, die Ende des 11. Und Anfang des 12. Jahrhunderts errichtet wurde. Ein eleganter Glockenturm ziert diese Pagode und sie gilt als eine Art Urpagode, weil ihre Form in ganz Myanmar oft kopiert wurde. Es war einst geplant, in dieser Pagode eine Kopie des heiligen Zahnes von Buddha aus Kandy in Sri Lanka unterzubringen, aber dazu kam es nie.

Besuchen Sie den Htilo Minlo Tempel mit seinen Überresten von feinstem Putz und Stuckschnitzereien. Auch Wandgemälde sind zum Teil noch zu erkennen in dem Tempelkomplex, der aus dem frühen 13. Jahrhundert stammt. Erwähnenswert sind auch seine lackierten und glasierten Verzierungen aus Sandstein. 

 

Der Dhammayangyi Tempel hat die Form einer Pyramide und wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Die Steine aus denen er erbaut wurde sind so perfekt behauen, dass meist nicht einmal ein Blatt Papier zwischen die einzelnen Bauteile passt. Der König Kalagya Min war ein besonders strenger Herrscher, der auf Perfektion beim Bau dieses Tempels sehr großen Wert legte und seinen Bauarbeitern bei Nachlässigkeiten schreckliche Strafen androhte. 

Der Upali Thein ist im Grunde kein Tempel, sondern eine Ordinationshalle, in der religiöse Würdenträger in ihr Amt eingeführt wurden. Da die meisten Ordinationshallen traditionell aus Holz waren, sind sie heute nicht mehr erhalten. Der Upali Theinbildet aber eine Ausnahme und seine steinernen Mauern sind bis heute gut erhalten geblieben. An seinen Mauern sind noch zahlreiche Fresken zu erkennen, die aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen. Seinen Namen trägt der Upali Thein nach einem seinerzeit besonders verehrten Mönch. 

Der Thatbyinnyu ist ein Tempel aus dem 12. Jahrhundert. Mit seinen 61 Metern Höhe ist er das höchste Gebäude in Bagan. Sein Baustil ist ganz typisch für seine Bauperiode. Der Gawdawpalin Tempel ist ein weiteres klassisches Beispiel und einer der größten und beeindruckendsten Tempel der gesamten Ebene. Ein Erdbeben fügte ihm 1975 schwere Schäden zu, aber er konnte restauriert werden. Sowohl der Thatbyinnyu als auch der Gawdawpalin sind schon wegen ihrer Größe einen Besuch wert. 

 

Besuchen Sie außerdem die Dhammayazika Pagode. Sie wurde Ende des 12. Jahrhunderts errichtet und erinnert an dieShwezigon Pagode in Yangon. Ihr Grundriss ist fünfeckig und an jeder der fünf Ecken steht eine besondere Buddha-Statue. Von der Dhammayazika Pagode aus hat man einen besonders schönen Blick auf die anderen Tempel der Ebene von Bagan. 

Sie besichtigen im Laufe des Tages auch den Gu-Byauk-Gyi Tempel aus dem 13. Jahrhundert. Seine gut erhaltenen filigranen Fresken zeigen Szenen aus dem Buddhas Leben, wie es auch heute in den Tempeln der Buddhisten von Myanmar noch üblich ist.

Am späten Nachmittag besuchen Sie den Mingalazedi Stupa, der aus dem 13. Jahrhundert stammt und als Segensstupabekannt ist. Hier sind gebrannte Fliesen verarbeitet worden, was eine Besonderheit darstellt. Auch von hier aus ist der Ausblick auf die Ebene atemberaubend schön.Sie übernachten in Bagan.

Sonnenuntergang über Bagan.
Sonnenuntergang über Bagan.

Tag 14: Ein weiterer Tag in Bagan

Optional haben Sie am heutigen Morgen die Möglichkeit, ein besonderes Abenteuer zu wagen: nämlich die Fahrt mit einem Heißluftballon über Bagan. Dafür müssen Sie sehr früh am Morgen aufstehen und Sie heben bei Sonnenaufgang ab, um etwa eine Stunde lang über der riesigen Tempelebene zu schweben. Dieses unvergessliche Erlebnis sollten Sie im Voraus buchen. Anschließend gibt es ein Frühstück im Hotel und der bevorstehende Tag ist erneut von Besichtigungen der Tempel und Pagoden Bagans bestimmt. Sie haben unter anderem die Shwesandaw Pagode auf Ihrem Programm stehen, welche als die Sonnenuntergang-Pagode berühmt geworden ist. Nicht umsonst bringen viele der Reiseleiter ihre Besucher in der Abenddämmerung hierher, denn der Blick von hier aus ist besonders schön und die weiß getünschte Pagode an sich strahlt in den Farben des Sonnenuntergangs. 

Sie übernachten in Bagan. 

Tag 15: Von Bagan nach Salay und zum Mount Popa

Sie werden nach dem Frühstück von Ihrem Reiseleiter nach Salay gebracht. Es handelt sich um eines der religiösen Zentren von Myanmar. Die Fahrt von Bagan aus dauert knapp eineinhalb Stunden. Auf dem Weg können Sie Klosteranlagenbesichtigen, die aus Holz erbaut sind. 

In Salay selbst gibt es zahlreiche Kolonialbauten ,Klöster und Stupas, unter anderem auch eine Klosteranlage, die vollständig aus Holz gebaut wurde und sich durch eine Unzahl an geschnitzten Holzfiguren auszeichnet. Auch die mit Schnitzereien versehenen Decken sind eindrucksvoll. 

Sie besuchen in Salay außerdem das Meditationszentrum Mogok Vipassana Yeiktha. Hier gibt es eine besonders verehrteBuddhafigur aus Lack zu bewundern. Sie wird Nan Paya genannt. 

Der Mount Popa ist ein ehemaliger Vulkanschlot mit einem Kloster auf der Spitze.
Der Mount Popa

Weiter geht die Reise am heutigen Tag zum Mount Popa, einem ehemaligen Vulkanschlot. Der sogenannte Blumenberg ist 737 Meter hoch und über eine Treppe mit 777 Stufen zu erklimmen. Auf dem Gipfel stehen mehrere Pagoden und kleinere Tempel. Hier werden neben Buddha auch ie Naturgeister Myanmars verehrt, die Nats genannt werden. Der Blick hinab auf die Ebene entschädigt für den mühsamen Aufstieg. Sie kehren am Abend nach Bagan zurück, wo Sie übernachten.

 


Tag 16 bis 18:  Strandurlaub in Ngapali

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen von Nyaung Oo (bei Bagan) gebracht, von wo aus sie weiterreisen nachThandwe. Hier am Flughafen erwartet Sie einer unserer Reiseleiter und er geleitet Sie zu Ihrem Hotel am Strand. 

Zu den schönsten Stränden des Landes gehört fraglos der von Ngapali, welcher sich nicht weit vom Flughafen von Thandweentfernt befindet. Von hier aus gehen Direktflüge weiter nach Yangon.  Sie verbringen nun drei Tage in einer paradiesischen Umgebung mit weißen Sandstränden, glasklarem Meerwasser und Schatten spendenden Palmen. Sie haben die Wahl zwischen Entspannung im Hotel und am Strand oder Aktivitäten rund ums Meer wie zum Beispiel Schnorcheln, Fischen und Surfen.  Ihr Hotel befindet sich am Ngapali Beach. 

Tag 19: Von Ngapali nach Yangon

Am Nachmittag bringt unsere Reiseleitung Sie zum Flughafen Thandwe und Sie nehmen einen Inlandflug nach Yangon. Den Rest des Nachmittags können Sie für einen Bummel in der Stadt nutzen und noch einige Souvenirs einkaufen oder einfach nur die Atmosphäre Yangons noch einmal in sich aufnehmen. Wenn Sie noch nicht genug vom Sightseeing haben, dann findet sich in der riesigen Stadt Yangon auch problemlos noch ein Tempel oder eine Pagode, die Sie noch nicht kennen. 

Da wäre zum Beispiel der liegende Buddha von Chaukhtagyi. Er ist beinahe so groß wie der Buddha in Bago und er ist in einem Pavillon aus Metall vor dem Regen geschützt. Wahlweise können Sie die Botataung Pagode besuchen. Sie wurde nach 1000 Soldaten benannt, die einst eine wertvolle Reliquie Buddhas aus Indien hierher nach Myanmar, das damals noch Burma hieß gebracht haben. Leider wurde diese Pagode im Zweiten Weltkrieg sehr stark beschädigt. Obwohl sie nun kaum noch aus den Original-Materialien besteht, ist sie einen Besuch wert, weil sie eine der wenigen Orte ist, an denen auch Nicht-Buddhistenin den eigentlichen Altarraum hinein gehen dürfen.Sie übernachten ein letztes Mal in Yangon. 

Ein letzter Bummel durch Yangon vot der Abreise.
Ein letzter Bummel durch Yangon.

Tag 20: Abflug aus Yangon 

Nach Ihrem Frühstück bringt Sie unsere Reiseleitung zum Flughafen von Yangon, von wo aus Sie Ihre Weiter- oder Heimreise antreten. Sicherlich haben Sie neben ein paar schönen Andenken vor allem eine Fülle an Eindrücken und wundervollen Erinnerungen im Gepäck. 

Ende der Rundreise.

Hinweisweise zur Buchung

Unsere Leistungen:

  • Klimatisiertes Fahrzeug
  • Englischsprachige Reiseleitung
  • Übernachtung mit Frühstück im Hotel
  • Eintrittsgelder und Aktivitäten, wie aufgeführt.

 

Nicht eingeschlossen:

  • Getränke & Mahlzeiten, die nicht aufgeführt sind
  • Visa-Gebühren für Myanmar
  • Ausgaben persönlicher Art

Preise: Wir bitten um Entschuldigung, die Preise für unsere Myanmar-Rundreisen werden momentan aktualisiert. Sie können uns natürlich vorab schon eine Anfrage zukommen lassen und unser Reiseberater wird Ihnen innerhalb von 48 Std. ein individuelles Reiseangebot zukommen lassen. Mit Preis!

Bitte bedenken Sie, dass wir flexibel sind und den Reiseverlauf an Ihre Wünsche und Ideen anpassen können.

Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, schreiben Sie uns - wir rufen Sie auch gerne kostenlos zurück. info@myanmar-spezialisten.com


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Myanmar Karte
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