Antikes Myanmar

Antikes Myanmar ist die klassische Rundreise durch das sagenumwobene asiatische Land Myanmar, das einstige Burma mit all seinen Highlights

1. Tag: Beginn der Rundreise in Yangon

Sie werden am internationalen Flughafen von Yangon von der Reiseleitung in Empfang genommen und zu Ihrem Hotel gebracht. Das ehemalige Rangoon war einst die Hauptstadt des Landes und ist mit ihren fünf Millionen Einwohnern noch immer die mit Abstand größte Stadt in Myanmar. Die Kernstadt befindet sich zwischen dem Bago-Fluss im Süden und dem Yangon Fluss im Westen, welcher der Metropole ihren heutigen Namen gegeben hat. Yangon ist eine recht grüne Stadt und im Zentrum stehen noch viele Gebäude mit historischen Fassaden aus der Kolonialzeit. Auch wenn viele von ihnen dem Verfall preisgegeben wurden, besitzt die Innenstadt einen besonderen Charme. Als Orientierungspunkte dienen die zahlreichen teils goldenen Pagoden. 

 

Eine der schönsten ist die Shwedagon Pagode, die von den Bewohnern Yangons besonders verehrt wird. Als einen der ersten Programmpunkte besichtigen Sie daher diese goldene Pagode, die aus dem 6. Jahrhundert stammt. Sie liegt zwischen dem Stadtpark und dem Kandawgyi See in malerischer Kulisse und gehört zu den prächtigsten religiösen Bauwerken des Landes. Besonders schön ist ihr Anblick, wenn der goldene Turm im Sonnenlicht glitzert.

Die goldene Schwedagon Pagode in Yangon der Haupstadt Myanmars
Die Schwedagon Pagode in Yangon

Ein weiteres Highlight ist die 2500 Jahre alte Sule Pagode. Sie ist sehr zentral gelegen und dieses Wahrzeichen der Stadt wird herangezogen, um Adressangaben zu machen und Entfernungen in Yangon anzugeben. Verehrt wird die Sule Pagode unter anderem, weil im zentralen Stupa ein Haar von Buddha mit eingebaut worden sein soll. Dieser zentrale Stupa wurde vermutlich vom Stamm der Mon errichtet. Anschließend besuchen Sie den Scott Market, auf dem die Bürger von Yangon seit mehr als 70 Jahren mit Kunsthandwerk handeln. Dieser Markt ist für Touristen besonders interessant, weil man hier eine große Auswahl an kunstvollen Schnitzereien, Stoffen und Metallarbeiten findet. 

Sie übernachten in einem Hotel in Yangon. 

2. Tag: Besichtigung von Yangon

Da man die Stadt Yangon und ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten nicht innerhalb eines einzigen Tages erkunden kann, nutzen Sie auch den heutigen Tag, um sich Yangon näher anzusehen. Heute steht die Kaba Aye Pagode auf dem Programm. Sie wurde dem Frieden auf der Welt gewidmet und ist neueren Datums. Erbaut wurde sie im Rahmen der sechsten buddhistischen Synode in den 1950er Jahren. Das 34 Meter hohe Bauwerk liegt etwa elf Kilometer vom Zentrum entfernt am Inya See. Besuchen Sie anschließend den riesigen liegenden Buddha Chaukhtatgyi, der unter einem metallenen Pavillondach ruht. Die nächste Attraktion ist die Botataung Pagode. Botataung bedeutet soviel wie "Führer von 1000 Soldaten" und diese Pagode erinnert daran, dass vor etwa 2000 Jahren 1000 Männer eine heilige Reliquie Buddhas aus Indien bis hierher ins heutige Yangon gebracht haben. Im Zweiten Weltkrieg wurde die heilige Pagode fast vollständig zerstört, aber anschließend wieder aufgebaut. Sie ist für Besucher daher besonders interessant, weil auch Nicht-Buddhisten ins Innerste des Heiligtums hinein gehen dürfen, was in vielen anderen Pagoden und Tempeln nicht der Fall ist. Ein Besuch in Yangon wäre nicht komplett ohne einen Abstecher nach China Town. Hier gibt es den 100 Jahre alten chinesischen Tempel Kheng Hock Keong zu bewundern und außerdem verschiedene Straßenmärkte, die nicht nur bei der chinesischen Bevölkerung von Yangon beliebt sind. Sie übernachten erneut in Yangon. 

Die Höhlen von Pindaya beherbergen mehr als 8000 Buddhafiguren.
Die Höhlen von Pindaya.

3. Tag: Von Yangon über Pindaya nach Kalaw. 

Sie frühstücken im Hotel und werden dann am Vormittag zum Flughafen von Yangon gebracht. Von hier aus bringt Sie ein Inlandflug nach Heho, von wo aus Sie mit dem Wagen weiter nach Pindaya fahren. Die Höhlen in der Nähe von Pindaya sind eine heilige Stätte und in ihnen befinden sich mehr als 8000 Buddhafiguren. Diese sind aus den unterschiedlichsten Materialien hergestellt, zum Beispiel Teakholz, Marmor, Alabaster, Stein oder auch Zement sowie Lackware. Zu den wohl außergewöhnlichsten Figuren zählen die sogenannten schwitzenden Buddhas. Kondenswasser sorgt dafür, dass diese Figuren immer feucht sind. übernachten in Kalaw.


In den Kalksteinhöhlen gibt es aber nicht nur heilige Figuren, sondern auch natürlich gewachsene Stalagmiten, die von den Mönchen als Klangkörper genutzt werden. Am Nachmittag besuchen Sie eine Schirmfabrik und erleben, wie die Menschen vom Stamm der Shan Papier herstellen und daraus ihre bekannten und farbenfrohen Sonnenschirme machen. Sie 

4. Tag: Am Inle See

Der Inle See liegt im Shan-Staat und ist umgeben von malerischen Bergen. Dadurch, dass der Inle See recht hoch liegt, ist es hier deutlich kühler als in Yangon. Hier am See leben nicht nur Shan, sondern auch die Menschen vom Stamm der Intha. Sie haben eine ganz besondere Methode gefunden, um mit dem für sie lebenswichtigen Inle See in Einklang zu leben. Ihre Dörfer stehen auf Stelzen mitten im See. Auf den sogenannten schwimmenden Gärten züchten sie Gemüse und Blumen. Mit kanuartigen Booten fahren sie zwischen ihren Gebäuden und den schwimmenden Beeten hindurch, wobei sie eine ganz eigene Rudertechnik entwickelt haben. Auch die Fischer der Intha steuern ihre Boote mit einem ihrer Beine, damit sie die Hände frei haben, um ihre Netze auszuwerfen und einzuholen.  Von Kalaw aus fahren Sie zum Inle See und besuchen dort zunächst die Phaung Daw U Pagode. In dieser besonders heiligen Pagode sind fünf wichtige Buddhastatuen beheimatet, die über die Jahre hinweg so lange von den Gläubigen mit Blattgoldverziert wurden, dass man sie kaum noch als Statuen erkennt. Die nächste Station ist das Nga Phe Kloster, das seit einigen Jahren auch als das Kloster der springenden Katzen bekannt ist. Die Mönche hier haben es tatsächlich geschafft, ihren Hauskatzen einige lustige Kunststückchen beizubringen. Diese führen sie den Touristen gerne vor. Auf dem Inle See leben nicht nur Bauern, sondern auch begnadete Kunsthandwerker. Hier können Sie gleich mehrere Werkstätten auf engstem Raum besichtigen und dabei zusehen, wie Gold- und Silberschmiede, Seidenweberinnen und Papierhersteller ihrer täglichen Arbeit nachgehen. Interessant ist auch ein Besuch bei den Bootsbauern und den Frauen, die unheimlich geschickt und schnell dicke Zigarren drehen. Sie übernachten am Inle See

5. Tag: Besichtigungen am Inle See

Am Morgen ist der Morgenmarkt auf dem Inle See einen Abstecher wert. Hier werden die unterschiedlichsten Produkte angeboten, die fast allesamt auf den schwimmenden Beeten angebaut wurden. Außerdem gibt es verschiedene Fischarten. Auch Menschen von anderen Stämmen und aus dem Gebirge kommen zum Markt auf dem Inle See, um ihre Produkte anzubieten. Besuchen Sie am Nachmittag das Dort Kaung Daing. Es befindet sich am nordwestlichen Ufer des Inle Sees und seine Bewohner sind spezialisiert auf die Herstellung von getrockneten Tofusnacks und Reiscrackern. Etwas außerhalb dieses Dorfes gibt es
heiße Thermalquellen, die sowohl von Touristen als auch von den Einheimischen zum Baden genutzt werden.

6. Tag: Vom Inle See nach Mandalay

Nach dem Frühstück checken Sie in Ihren Hotel am Inle See aus. Sie werden zum Flughafen von Heho gefahren, von wo aus Sie ein weiterer Inlandflug nach Mandalay bringt. Zu den Hauptattraktionen in der alten Stadt Mandalay gehört die Mahamuni Pagode. Diese wurde Ende des 18. Jahrhunderts von König Bodawpaya errichtet und leider etwa 100 Jahre später durch ein verheerendes Feuer zerstört. Heuter erstrahlt die wieder aufgebaute Pagode originalgetreu in neuem Glanz. Das eigentliche Heiligtum dieser Pagode ist eine vier Meter hohe Buddhastatue, die angeblich schon etwa 2000 Jahre alt ist. Auch diese Figur wird tagtäglich von Gläubigen mit mehr und mehr kleinen Blattgoldstreifen versehen, so dass sie immer weiter wächst. Im Hof der Pagode sind einige interessante Khmer Figuren aus Bronze zu sehen, welche aus Angkor Wat in Kambodscha stammen. Besuchen Sie anschließend das Shwe Nandaw Kloster, das einst eine Palastanlage von König Mindon war. Er soll auch in diesem Gebäude verstorben sein. Das gesamte Bauwerk wurde Ende des 19. Jahrhunderts von König Thibaw abgebaut und an einer anderen Stelle wieder aufgebaut, wo es heute bewundert werden kann. Die Kuthodaw Pagode ist umgeben von insgesamt 729 großen Marmorplatten. Sie alle zusammen genommen ergeben das "größte Buch der Welt", denn auf den Platten sind die Lehren Buddhas, die Tripitaka, verewigt. In der Kyauktaw Gyi-Pagode thront ein ansehnlicher sitzender Buddha, der aus Marmor gehauen ist und auf die Gläubigen herab blickt. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich die vielen Pagoden und Tempel sind. 

Der wohl schönste Ort, um einen solch erlebnisreichen Tag voller Pagodenbesuche enden zu lassen, ist der Mandalay Hill. Von hier aus den Sonnenuntergang zu betrachten und gleichzeitig den Blick über die ganze Stadt schweifen zu lassen, ist ein unvergessliches Erlebnis. Sie übernachten in einem Hotel in Mandalay.

7. Tag: Antike Städte

Heute besichtigen Sie drei der ältesten Städte in Myanmar: Sagaing, Amarapura und Ava. Als erstes erreichen Sie Ava, wo Sie das Baga Yar Kloster besuchen, welches vollständig aus Teakholz errichtet ist. Es wurde 1834 von König Bagyidaw in Auftrag gegeben und steht auf 267 hölzernen Pfeilern. Danach steigen Sie auf den 27 Meter hohen und leicht schiefen Turm des ehemaligen Nanmyin Palastes, welcher ebenfalls aus der Zeit von König Bagyidaw stammt. Das Kloster Maha Aung Myay Bonzan ist eine Besonderheit, weil es aus Backstein gebaut ist. Seine Stuckverzierungen sind ebenfalls sehr untypisch für Myanmar. 1818 wurde dieses Kloster von der Königin Meh Nu für den königlichen Abt erbaut. 

Die Fahrt nach Sagaing dauert nur wenige Minuten. Dort besichtigen Sie anschließend die Pagode der 30 Höhlen. Es handelt sich um ein Gebäude mit 30 Eingängen, die so angeordnet sind, dass man den Eindruck erhält, es handele sich um Höhlen. Im Innern der Umin Thounzeh, wie die Pagode in der Landessprache genannt wird, befinden sich 45 Buddha-Bildnisse, die in einer langen Reihe nebeneinander sitzen. Die zweite Attraktion in der antiken Stadt Sagaing ist die Bald U Ponya Shin Paya Pagode. Das aus dem frühen 14. Jahrhundert stammende Bauwerk liegt auf einem Hügel, von dem aus man einen weiten Blick in die Landschaft genießen kann. Die dritte Stadt heißt Amarapura und sie ist bekannt wegen der U-Bein-Brücke, die als die längste Teakholzbrücke der Welt gilt und ein beliebtes Fotomotiv ist. Sie haben die Möglichkeit, im Sonnenuntergang auf dieser Fußgängerbrücke zu spazieren und die Atmosphäre der alten Städte sowie des friedlich dahin fließenden Flusses in sich aufzusaugen. Sie übernachten erneut in Mandalay. 

8. Tag: Mingun

Nach dem Frühstück im Hotel in Mandalay nehmen Sie eine Fähre um den Irrawady Fluss zu überqueren. Am anderen Ufer liegt die Stadt Mingun, die sie heute besichtigen werden. Zu den Sehenswürdigkeiten in Mingun gehört der Pondaw Paya. Dabei handelt es sich um ein fünf Meter hohes Modell, das dem Besucher zeigt, wie der Mingun Paya hätte aussehen sollen. Anschließend besuchen Sie den unvollendeten Mingun Paya, eine nicht fertig gestellte Pagode. König Bodawpaya hatte 1790 mit dem Bau des enormen Projektes begonnen. Aber nach seinem Tode 1819 brachen seine Nachfolger die Bauarbeiten ab. Was als der weltweit größte Tempelturm hätte enden sollen ist im Grunde nur eine Bauruine geworden. Trotzdem ist die Besichtigung des ehrgeizigen Projektes von immerhin eindrucksvollen 50 Metern Höhe, statt der geplanten 150 Meter, reizvoll. Leider wurde selbst die Basis, welche zum Großteil fertig gestellt werden konnte, durch ein Erdbeben in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusätzlich beschädigt worden. Man hat jedoch die Möglichkeit, hinauf zu steigen und den Ausblick auf den Irrawady Fluss zu genießen. Schließlich bestaunen Sie die Mingun Glocke, welche ebenfalls vom in großen Dimensionen denkenden König Bodawpaya gegossen wurde. Das 90 Tonnen schwere Ungetüm soll die schwerste intakte Glocke der Welt sein. 

Die Hsinbyume Paya aus dem Jahr 1816 ist ebenfalls einen Abstecher wert. Dieser in klarem Weiß erstrahlende Turm wurde von Bagyidaw für seine verstorbene Frau Hsinbyume errichtet, noch bevor er schließlich einige Jahre später den Thron bestieg. Die wunderschöne treppenförmige Anlage kann man über zahllose Stufen bis zur oberen Terrasse besteigen. 

Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung und Sie übernachten erneut in Mandalay. 

Tag 9: Von Mandalay nach Monywa

Die Fahrt von Mandalay nach Monywa dauert etwa drei Stunden. Sie erreichen Ihr Ziel also noch vor Mittag. Monywa liegt malerisch am Chindwin Fluss und ist eine bedeutende Handelsstadt. Von Monywa aus kann man Ausflüge zum berühmten Pagodenkomplex Thanboddhay unternehmen. Dieser beherbergt nicht weniger als 7.350 Statuen und mehr als 600.000 Buddha Bildnisse. Eine der Statuen gilt mit ihren 130 Metern als der höchste stehende Buddha der Welt. 

Nach dem Besuch dieses Pagodenkomplexes fahren Sie etwa zwei Stunden bis zu den Hpo Win Daung Höhlen. In den fast 500 Höhlen stehen unzählige Altäre und Buddha-Figuren. Sie übernachten in Manywa. 

Tag 10: Von Monywa über Pakokku nach Bagan

Sie fahren von Monywa nach Pakkoku, was den gesamten Vormittag in Anspruch nehmen wird. Am Ziel angekommen, besteigen Sie ein Boot, welches Sie nach Bagan bringen wird. Die Fahrt geht flussabwärts auf dem Irrawady für weitere zwei Stunden, wobei die vorbeiziehende Landschaft mit vielen kleinen Dörfern Abwechslung bietet. Sie passieren unter anderem die Stelle, wo Irrawady und Chindwin münden. Bagan muss zu den absoluten Highlights in Myanmar gezählt werden. Es handelt sich um eine verlassene Stadt, die amIrrawady liegt und in der es über 2000 Pagoden und Tempel gibt. Die Ebene, die gespickt ist von heiligen Bauwerken, erstreckt sich über 40 Quadratkilometer und sucht auf der Welt ihresgleichen. Hier erhält man einen guten Eindruck davon, wie reich und zauberhaft das Erbe des alten Burmas ist. Sie treffen hier Ihren lokalen Reiseleiter und übernachten in einem Hotel in Bagan

Flussfahrt auf dem dem Irrawady Fluss in Myanmar
Der Irrawady Fluss

Tag 11: Besichtigung von Bagan

Optional können Sie sich für eine Fahrt im Heißluftballon entscheiden, die in aller Frühe bei Sonnenaufgang beginnt und Ihnen einen atemberaubenden Überblick über die Tempelebene von Bagan vermittelt. Diese Fahrt sollten Sie schon im Voraus bei Ihrem Reiseleiter buchen. Sie dauert zwischen 45 und 60 Minuten. 

Nach dem Frühstück starten Sie in einen Tag voller Entdeckungen durch Bagan. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört die Shwezigon Pagode. Ihr Bau wurde Ende des 11. Jahrhunderts begonnen und Anfang des 12. Jahrhunderts fertig gestellt. Ihr eleganter Glockenturm ist typisch für den Baustil dieser Zeit in Myanmar. Ihre Erbauer planten, eine Replik des Zahns von Buddha, welcher in Kandy in Sri Lanka in einem Tempel verehrt wird, hier unterzubringen. Aber es kam nie dazu. Trotzdem ist die Pagode noch heute ein Heiligtum für die Buddhisten in Myanmar. 

 

Der Dhammayangyi Tempel stammt aus dem 12. Jahrhundert und er wurde von König Kalagya Min errichtet. Betrachtet man diesen Tempel von der Seite, dann ist seine Pyramidenform deutlich zu erkennen. Unter Androhung von verschiedenen Grausamkeiten waren die Arbeiter angehalten, die Steine so präzise zu setzen, dass sie sich perfekt ineinander fügen. 

 

Der Htilo Minlo Tempel ist einer der größeren Komplexe und er stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert. Hier sind noch Spuren der einst sehr farbenfrohen Wandmalereien zu erkennen. Auch kleine Überreste von Putz und Schnitzereien sind noch sichtbar und lassen erahnen, wie reich verziert und prachtvoll dieser Tempel einst war. 

Aus dem 12. Jahrhundert stammt der Thatbyinnyu Tempel. Mit seinen 61 Metern ist der das höchste Bauwerk Bagans. Der eigentliche Tempel ruht auf einer Plattform, die gleichzeitig als Kloster und als Lebensraum für Mönche diente. Der eindrucksvolle Bau ist ein hervorragendes Beispiel für den klassischen Baustil dieser Epoche.  

Ein weiterer besonderer Tempel ist der Upali Thein. Es handelt sich bei diesem Gebäude um eine Ordinationshalle, also um einen Ort, an dem kirchliche Würdenträger in ihr Amt erhoben wurden. Da die meisten anderen solche Bauwerke aus Holz waren und mit den Jahren verfallen sind, ist der Upali Thein Tempel eine Besonderheit unter den vielen Sehenswürdigkeiten Bagans. An seinen Wänden sind noch gut einige Fresken aus dem 17. Jahrhundert zu erkennen. Die Dhammayazika Pagode stammt aus dem 12. Jahrhundert und sie erinnert ein wenig an die Shwezigon Pagode, die Sie bereits besucht haben. Der Unterschied besteht darin, dass die Dhammayazika Pagode von oben betrachtet die Form eines Fünfecks hat. Fünf kleinere Tempel stehen jeweils an den Ecken des Sockels um die eigentliche Pagode herum. Der Gawdawpalin Tempel gehört wiederum zu den größten und eindrucksvollsten Tempeln in Bagan und ist allein deshalb schon einen Abstecher wert. Der GuByauk Gyi Tempel wurde im 13. Jahrhundert errichtet und auch hier sind mehrere Fresken aus dieser Zeit erhalten geblieben. Man kann auf den Wandmalereien Szenen aus dem Leben Buddhas erkennen.

 

Die Segens-Stupa, auch Mingalazedi genannt, ließ im 13. Jahrhundert Narathihapati erbauen. Die Besonderheit dieses Bauwerks sind seine filigrane Ausführung und die gebrannten glänzenden Fliesen, die dem Bau mehr Farbe verleihen, als es bei den meisten anderen Anlagen üblich ist. Nicht zuletzt bleibt die Shwesandaw Pagode zu nennen, die unter Touristen gerne als die Sonnenuntergang-Pagode bezeichnet wird, weil die meisten Reiseleiter ihre Gäste am Abend hierher führen. Tatsächlich ist die im Pyramidenstil erbaute Pagode der ideale Platz, um den Sonnenuntergang über dem gigantischen Tempelmeer von Bagan zu beobachten und einen langen Tag voller Eindrücke Revue passieren zu lassen

12. Tag: Von Salay nach Mt. Popa

Am Morgen brechen Sie auf um nach Salay zu fahren. Dieser Ort ist eines der historischen religiösen Zentren des Landes. Die Fahrt von Bagan aus dauert etwa eineinhalb Stunden und führt an mehreren Dörfern und Klöstern vorbei, von denen Sie unterwegs einige besichtigen können. Salay selbst besitzt mehrere Kolonialgebäude, weitere Klöster und einige Stupas. Interessant ist ein Kloster, das vollkommen aus Holz erbaut ist und mit wunderschönen Schnitzereien besticht. Sie besuchen außerdem das Meditationszentrum Mogok Vipassana Yeiktha, wo es eine besonders schöne Lack-Buddhastatue zu bewundern gibt. Nach dem Aufenthalt in Salay reisen Sie weiter nach Mount Popa, wo sich ein längst erloschener Vulkanschlot von 737 Metern Höhe über der Siedlug erhebt. 777 Treppenstufen führen hinauf zu seinem Gipfel, auf dem Pagoden und kleine Tempel stehen. Hier leben der Lebende nach sogenannte Nats, das sind Naturgeister, die von den Menschen in Myanmar neben Buddha und ihren Ahnen sehr verehrt werden. Sie kehren am Abend zurück nach Bagan, wo Sie die Nacht verbringen. 

13.Tag: Von Bagan nach Yangon

Sie haben Zeit, um den Vormittag in Bagan zu verbringen und werden am Nachmittag zum Flughafen gebracht, um zurück nach Yangon zu fliegen. Hier verbringen Sie die Nacht und können am Abend noch einen Einkaufsbummel unternehmen oder einen Spaziergang im Stadtzentrum machen. 

14.Tag: Yangon Abflug

Nach dem Frühstück werden Sie zum Flughafen in Yangon gefahren, von wo aus Ihr Rückflug nach Hause geht. Ende der Rundreise.

Hinweisweise zur Buchung

Unsere Leistungen:

  • Klimatisiertes Fahrzeug
  • Englischsprachige Reiseleitung
  • Übernachtung mit Frühstück im Hotel 
  • Eintrittsgelder und Aktivitäten, wie aufgeführt.

 

Nicht eingeschlossen:

  • Getränke & Mahlzeiten, die nicht aufgeführt sind
  • Visa-Gebühren für Myanmar
  • Ausgaben persönlicher Art

Preise: Wir bitten um Entschuldigung, die Preise für unsere Myanmar-Rundreisen werden momentan aktualisiert. Sie können uns natürlich vorab schon eine Anfrage zukommen lassen und unser Reiseberater wird Ihnen innerhalb von 48 Std. ein individuelles Reiseangebot zukommen lassen. Mit Preis!

Bitte bedenken Sie, dass wir flexibel sind und den Reiseverlauf an Ihre Wünsche und Ideen anpassen können.

Falls Sie Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, schreiben Sie uns - wir rufen Sie auch gerne kostenlos zurück. info@myanmar-spezialisten.com


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Myanmar Karte
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