Inlandsreisen Myanmar

Einmal quer durch Myanmar - auf Ihre Weise!

Myanmar - das bedeutet goldene Pagoden, ursprüngliche Traditionen, freundliche Bewohner und unberührte Natur. Das geschichtsträchtige Land hat unzählige Schätze zu bieten, die man auf einer Reise erkunden kann - die einzige Frage, die sich stellt: Wie reise ich am besten durchs Land?

Natürlich ist dies hauptsächlich eine Frage der persönlichen Präferenzen, und doch hat jedes Fortbewegungsmittel - vom Flugzeug über Busse, vom Mietwagen mit Fahrer bis hin zum Schiff oder Zug - seine ganz eigenen Vorzüge und Besonderheiten. Ganz gleich ob man den "Banana Pancake Trail", die beliebteste Route unter Backpackern von Yangon nach Bagan und Inle Lake nach Mandalay bereisen oder Myanmar auch abseits der beliebten Touristenattraktionen kennen lernen möchte, es gibt für jeden Reisewunsch verschiedenste Möglichkeiten der Fortbewegung - die wir Ihnen hier kurz vorstellen möchten.

Inlandsreisen Myanmar
Unterwegs in Burma

Myanmar mit dem Flugzeug

Die schnellste Art sich innerhalb Myanmars fort zu bewegen ist natürlich mit dem Flugzeug. Myanmar verfügt über zwei internationale Flughäfen (in Bangan und Mandalay) sowie 16 kleinere nationale Flughäfen, die untereinander gut vernetzt sind. Dabei gilt es natürlich zu beachten, dass das Reisen mit dem Flugzeug bei Weitem die teuerste Alternative ist - zudem bekommt man aus der Luft relativ wenig von der atemberaubenden Landschaft zu sehen. Doch wer effektiv und vor allem einigermaßen komfortabel von A nach B gelangen möchte, ist mit dem Flieger gut beraten.

 

Inlandsflüge innerhalb Myanmars im Voraus zu buchen ist nur in selteneren Fällen möglich. Generell bucht man solche Flüge direkt vor Ort in einer der Reiseagenturen - und kann dabei davon ausgehen, dass die Preise ungefähr das Zehnfache einer Busreise zu dem jeweiligen Ziel betragen. Zum Beispiel kostet ein Flug von Yangon nach Bagan oder vom Inle Lake nach Yangon um die 110 $. Flüge mit der einheimischen "Myanmar Airways" (nicht zu verwechseln mit Myanmar Airways International) sind aus Sicherheitsgründen nicht zu empfehlen. Die Flugzeuge dieser Airline sind oftmals veraltet und entsprechen in keiner Weise den gängigen Sicherheitsstandards. Mit Air Bagan, Asian Wings oder Air Mandalay kann man jedoch alle touristisch interessanten Regionen Myanmars und auch einige weitere asiatische Metropolen problemlos und kurzfristig bereisen. Bucht man in einem Reisebüro einen solchen Flug, wird das Ticket direkt dort ausgestellt. 

Durch Myanmar mit dem Bus

Mit dem Bus durch Myanmar reisen.

Ein Sprichwort sagt: Nirgends lernt man Burmesen so gut kennen, wie auf einer Busreise mit ihnen durch das Land. Und eine Busfahrt ist wahrlich ein Erlebnis ganz für sich selbst. Dabei muss man prinzipiell zwischen den staatlichen Bussen und den privaten unterscheiden: die staatlichen sind zwar äußerst günstig - aber oftmals bezahlt man dafür mit 


überfüllten Bussen mit schlechter Federung, eine ziemlich unbequeme Angelegenheit. Denn die Straßen in Myanmar sind holprig und bieten jede Menge Schlaglöcher - so manchem hat hier ein Kissen im Gepäck buchstäblich den Allerwertesten gerettet.

Private Busunternehmen kosten zwar ein wenig mehr, sind aber immer noch vergleichsweise günstig - und bieten dafür eine Klimaanlage und einen garantierten Sitzplatz, wenn man sein Ticket einen Tag im Voraus bucht. Dies kann man übrigens sowohl über Reiseagenturen als auch oftmals direkt in den Hotels. Allerdings nutzen burmesische Busfahrer die Klimaanlage sehr gerne - was bedeutet, dass es im Bus oft ziemlich kühl werden kann. Es empfiehlt sich daher für eine Busreise warme Kleidung anzulegen - und falls man auch mal schlafen möchte, Ohrenstöpsel einzupacken. Eine der Besonderheiten der privaten Busse ist nämlich die Vorliebe für Karaoke-TV, das während der Fahrt aus den Boxen schallt - und der ganze Bus singt mit! Eine lustige Angelegenheit, die einem auf einer 14-stündigen Fahrt allerdings auch Kopfschmerzen bereiten kann. Die Busse stoppen in unregelmäßigen Abständen, um sich die Beine vertreten, die Toilette aufzusuchen oder einige schöne Fotos zu schießen.

Mit dem Zug durchs Land

Myanmar verfügt über ein relativ gut ausgebautes Schienennetz, welches die großen Städte miteinander verbindet. Mit dem Zug kommt man hier zwar nicht unbedingt schnell voran, aber dafür sieht man sehr viel von der atemberaubenden Landschaft, während man durch Land zuckelt.

 

Als Tourist sollte man sich (die immer noch recht günstige) erste Klasse gönnen - hier sitzt man äußerst bequem und kann die im Zug verbrachte Zeit auch zum Ausruhen nutzen.

 

Eine äußerst beliebte Strecke mit dem Zug ist von Yangon nach Mandalay. Die Fahrt kostet zwischen 30 - 50 $ und dauert knappe 16 - 17 Stunden. Auf der Strecke gibt es die Möglichkeit in Thazi umzusteigen, um einen Abstecher zum Inle See zu machen.

Mit dem Zug durch Myanmar
Zug-Bahnhof in Yangon

Der Zug startet täglich um sechs Uhr morgens, so dass man einen Tag für die Reise mit einplanen sollte - man wird dafür allerdings mit vielen Einblicken ins Land belohnt. Aufgrund der niedrigen Geschwindigkeit der Züge ist auch ein Fotografieren aus dem Zug heraus kein Problem. Zudem kann man auf der mehrstündigen Reise oftmals mit den Einheimischen ins Gespräch kommen - und das äußerst freundliche Wesen der Burmesen kennen lernen. Allerdings sollte man sich für eine Zugreise mit ausreichend Trinkwasservorräten eindecken - vor allem, wenn man einen schwachen Magen haben sollte. Die hygienischen Gegebenheiten in den Zügen entsprechen eher einfacheren Anforderungen und Ansprüchen.

Auf dem Ayarwaddy durch Myanmar

Auf dem Wasser unterwegs

Eine ganz besondere Art und Weise das Land zu bereisen, ist mit einer Kreuzfahrt über den Ayarwaddy. Der größte und wasserreichste Fluss Myanmars, der das Land gespeist aus den Eiswassern des Himalayas von Norden nach Süden durchzieht, bietet eine wundervolle Kulisse für eine unvergessliche Fahrt. Besonders beliebt ist zum Beispiel die Strecke von Mandalay über Bagan nach Pyay.


In sehr gemächlichem Tempo erblickt man eine Vielzahl an wunderschönen vergoldeten Pagoden, malerischen Dörfern auf Stelzen und freundliche Burmesen, die frische Bananen und Brot vom Ufer aus auf das Boot reichen. Eine Kreuzfahrt über den Ayarwaddy mag nicht unbedingt günstig sein - aber es lohnt sich!

Wer nicht gerade Tage auf dem Fluss verbringen, aber trotzdem eine Bootstour machen möchte, ist eine Fahrt von Sittwe nach Mrauk U nur zu empfehlen. Hierbei hat man die Wahl zwischen den staatlichen Fähren, die zwar mit 4 Dollar sehr günstig sind, aber dafür recht lange brauchen, und den privaten "Speedboats", die die Strecke innerhalb von knapp drei Stunden hinter sich bringen und zwischen 10 - 25 $ kosten. Zusätzlich kann man sich auch private Boote mieten, welche dann zwar teurer sind, aber meist auch auf die eigenen Wünsche (wie zum Beispiel kurze Stopps zum Fotografieren) eingehen und so die Fahrt sehr persönlich gestalten.)

Auf vier Rädern durchs Land

Als Überbleibsel aus der britischen Kolonialisierung gab es in Myanmar bis zum Jahre 1979 Linksverkehr - bis der Legende nach ein Astrologe dem Regierungschef Ne Win voraussagte, dass er auf der linken Straßenseite tödlich verunglücken würde. Er ließ daraufhin sofort den Linksverkehr abschaffen - doch noch immer sind eine Vielzahl der Autos für den Linksverkehr bestückt.

Die öffentlichen Pick-Ups sind ziemlich oft überladen.

Möchte man als Tourist Myanmar mit dem Auto entdecken, hat man drei Möglichkeiten. Will man unbedingt selbst fahren, muss man einige Hürden nehmen: man benötigt einen international gültigen Führerschein, der von der Polizei in Yangon bestätigt werden muss. Dies kann geraume Zeit in Anspruch nehmen und garantiert dann immer noch nicht, dass man auch einen Mietwagen bekommt. Nimmt man auch noch unter Betracht, dass die Straßen, die Straßenbeschilderung und die Fahrweise der Burmesen sich doch signifikant von dem unterscheidet, was man aus Europa gewöhnt ist, eine Alternative die sich nicht wirklich lohnt.

 

Als zweite Alternative kann man sich aber sowohl über Hotels als auch Reiseagenturen Mietwagen mit Fahrern nehmen, die zur alleinigen Verfügung stehen. Eine etwas teure Möglichkeit (die Preise schwanken hier zwischen 25 - 60 $ pro Tag), aber dafür eine, bei der man sicher durchs Land kommt und vieles entdeckt, was bei einer Busrundreise verborgen geblieben wäre. Die Fahrer kennen oftmals tolle Geheimtipps und sichere Routen.

 

Die dritte Alternative sind die Sammeltaxen, auch genannt "Pick-Ups", die auf so gut wie allen Strecken geboten werden. Allerdings sind diese oft unbequem und man kann auch schon mal ordentlich nass werden. Die Pick-Up-Fahrten bieten sich besonders auf kurzen Strecken an, um von Ort zu Ort zu gelangen. Sie sind im Gegensatz zum Mietwagen mit Fahrer allerdings auch deutlich günstiger.

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Myanmar Karte
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