Impfungen Myanmar

Gesundheitsinformationen für Ihre Myanmar Reise. Bitte lesen Sie aufmerksam unsere Insider-Tipps zum Thema Mückenschutz! Nehmen Sie die möglichen Tropenkrankheiten ernst.

Impfungen für eine Reise nach Myanmar sind zur Zeit nicht vorgeschrieben. Empfohlen wird jedoch die Immunisierung gegen Hepatitis A. Ebenfalls sollten Sie in Ihrem Impfpass nachschauen, wann Ihr letzter Basis-Impfschutz stattgefunden hat: Tetanus, Polio und Diphterie.

Mückenschutz während der Myanmar-Reise

So imposant, geheimnisvoll und faszinierend Myanmar auch sein mag, so hält es für uns Europäer doch auch einige unangenehme Überraschungen bereit. Einige davon heißen Malaria, Dengue-Fieber oder Japanische Enzephalitis. Sie werden allesamt von Mücken übertragen und alles, was man als Urlauber tun kann, ist sich die kleinen Blutsauger vom Leib zu halten. Doch wie kann man sich wirkungsvoll vor den krankheitserregenden Mücken schützen?

Lesen Sie mehr dazu: Mückenschutz auf Reisen in Myanmar


Dengue in Myanmar

Unter dem Dengue-Fieber versteht man eine Viruserkrankung, bei der in den letzten Jahrzehnten vor allem im asiatischen und afrikanischen Raum eine explosionsartige Ausbreitung stattgefunden hat. Sie wird durch den Stich der "tagaktiven Tigermücke" übertragen, die man sowohl auf dem Land als auch in urbanen Gegenden findet. Die Krankheit ähnelt von den Symptomen her einer schweren Grippe: Patienten klagen über hohes Fieber, starke Muskel- und Gliederschmerzen, über Schwindel, Erbrechen und so weiter. In besonders schweren Verläufen droht den Betroffenen das lebensbedrohliche Dengue-Schock-Syndrom. Noch gibt es keine wirkungsvolle Impfung gegen die Erkrankung.


Japanische Enzephalitis Myanmar

Die Japanische Encephalitis in Myanmar ist eine besonders schwere Art der Hirnhautentzündung. Sie ist in ganz Asien und damit auch in Myanmar verbreitet und wird durch Stechmücken übertragen. Es gibt eine Impfung, die zuverlässig gegen Japanische Encephalitis schützt. Der Impfschutz besteht nach zwei Impfungen, wobei zwischen diesen beiden Verabreichungen mindestens 28 Tage liegen müssen. Wer eine Reise nach Myanmar plant, sollte sich im Voraus impfen lassen und zudem sorgfältig auf einen Schutz vor Insektenbissen (Moskitonetze, Insektenschutzmittel) achten.


Malaria in Burma - Prophylaxe und Risikominimierung

Laut WHO besteht in Myanmar ein hohes Malariarisiko. Besonders hoch ist das Risiko während und kurz nach der Regenzeit. Die Tropeninstitute empfehlen besonders für die Bergregionen eine Malariaprophylaxe. Auch an beliebten Urlaubsorten wie am Ngapali Beach und in Ngwe Saung sind Fälle aufgetreten. In den frequentierten Städten sind kaum Malaria Fälle bekannt.

Hier sollten Sie sich bei Ihrem Hausarzt oder dem deutschen Tropeninstitut informieren, welche – und ob – eine Malariaprophylaxe Sinn macht.


Cholera-Impfung für Myanmar

Die Infektionskrankheit Cholera tritt in Myanmar noch gelegentlich auf. Cholera-Erreger befallen den Dünndarm und verursachen schwere Durchfälle und Fieber, die im schlimmsten Fall zum Tode führen können. Eine Ansteckungsgefahr besteht überall dort, wo die hygienischen Verhältnisse schlecht sind und das Trinkwasser durch Fäkalien verunreinigt ist. Wer eine Reise in abgelegene Regionen Myanmars plant, der kann sich vor der Reise gegen Cholera impfen lassen. Die Schluckimpfung bietet Schutz vor Ansteckung für mindestens ein Jahr. 


Impfung gegen Tollwut

Tollwut ist in Myanmar, wie auch im restlichen Asien, weit verbreitet. Überträger der Krankheitserreger sind meist Wildtiere, denen man auch als Tourist in Myanmar begegnen kann. Auch Haustiere, wie Katzen oder Hunde können das Virus übertragen. Wer auf seiner Reise in der Natur oder in ländlichen Gebieten unterwegs sein möchte, der sollte seinen Arzt auf eine mögliche Tollwutimpfung ansprechen. Unabhängig von der Impfung, die den Ausbruch nur verzögert aber nicht verhindert ist eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich. 


Typhus-Schutzimpfung

Typhus, oder auch Fleckfieber, ist eine Infektionskrankheit, die aufgrund von teilweise unzureichenden hygienischen Verhältnissen in Myanmar noch immer auftritt. Das Virus wird über kontaminiertes Wasser übertragen und auch Touristen können in Ausnahmefällen mit dem Virus in Kontakt kommen. Daher empfiehlt sich für die Reise nach Myanmar eine Impfung gegen Typhus. Man hat die Wahl zwischen einer Schluckimpfung und einer Spritze. In der Regel wird ein Kombiimpfstoffempfohlen. Die Impfung sollte spätestens zehn Tage vor Reiseantritt erfolgen. 


Trinkwasser Myanmar

Die Trinkwasserversorgung ist nicht überall in Myanmar gegeben. In abgelegenen Gebieten, ländlichen Regionen und den Außenbezirken größerer Städte gibt es noch zahlreiche Siedlungen, die nicht über fließendes Wasser verfügen. Während Hotels, Restaurants und öffentliche Einrichtungen, in denen Touristen verkehren in der Regel fließendes Wasser haben, sollten Reisende das Leitungswasser jedoch nur zum duschen nutzen und es nicht trinken. Touristen wird dringend geraten, in Myanmar stets Mineralwasser aus Flaschen zu trinken und dieses auch zum Zähneputzen zu verwenden. 


Aids in Myanmar

In den vergangenen Jahren haben HIV und AIDS auch Myanmar erreicht. Verstärkt kommt das Virus in größeren Städten und in den Grenzgebieten vor. In Sachen Aufklärung ist in Myanmar noch wenig getan worden und es ist damit zu rechnen, dass das Ansteckungsrisiko steigt. Bei geschlechtlichen Kontakten sollten Reisende unbedingt Kondome benutzen. Vorsicht ist geboten, wenn Spritzen benutzt werden müssen, das gilt auch in Krankenhäusern und zum Beispiel in Tätowierstudios


Gesundheit und medizinische Versorgung vor Ort

Während organisierten Rundreisen in Myanmar auf touristischen Pfaden ist das gesundheitliche Risiko gering. Hier werden Sie von einem erfahrenen Tour-Guide begleitet, der sich im Land auskennt und bemüht ist, Sie sicher durchs Land zu führen. Wenn Sie in abgelegenen Regionen reisen möchten, sollten entsprechende Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden:

 

  • Achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich Trinkwasser zu sich nehmen. Und davon natürlich in einem tropischen Land wie Myanmar in ausreichenden Mengen (mind. 3 Liter am Tag!)
  • Um Magen- und Darm-Krankheiten vorzubeugen, sollten Sie auf ungeschältes Obst, rohe Nahrungsmittel und Eis(Würfel) verzichten. Hier sollten sich nur Weltenbummler und erfahrene Asien-Reisende ausprobieren.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre Unterkünfte über ein Moskitonetz über dem Bett verfügen. Somit riskieren Sie keine Mückenstiche im Schlaf.

Was gehört in die Reiseapotheke?

In die Reiseapotheke gehören auf jeden Fall Medikamente gegen Magenverstimmungen. Für Frauen ebenfalls sinnvoll: Mittel gegen Pilzinfektionen. Da es auf Trekking-Touren schon zu dem einen oder anderen Kratzer kommen kann, sollten Sie ebenfalls Desinfektionsmittel und eine Wundheilungscreme mit einpacken. Für den Moskitoschutz empfiehlt es sich ein Mittel vor Ort zu besorgen.

Bitte bedenken Sie, wir sind keine Mediziner. Daher lassen Sie sich vor Reisebeginn von Ihrem Hausarzt - oder einem Tropenmediziner beraten!

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Myanmar Karte
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