Die Shwedagon Pagode

Wahrzeichen, Pilgerstätte, Attraktion in Yangon, Myanmar.

Der Legende nach trafen die zwei Händler-Brüder, Bhallika und Taphusa aus Ramanya, auf Buddha, also Siddhartha Gautama. Sie schenkten ihm Honigkuchen, was er mit 8 seiner Kopfhaare belohnte. Die Händler kamen sofort zurück nach Yangon und überreichten die Haare König Okkalapa, der umgehend mit dem Bau einer zehn Meter hohen Pagode begann. 

Diese Geschichte ist durch die Aufzeichnungen buddhistischer Mönche aus der Zeit überliefert - aber Archäologen glauben, dass die Pagode erst irgendwann zwischen dem 6. - 10. Jahrhundert durch Angehörige des Mon-Volkes erbaut wurde. Und Buddha lebte den Berichten nach bis 483 vor Christus. Wie auch immer nun die Erbauungslegende der Shwedagon Pagoda lauten mag, im weiteren Verlauf der Geschichte, so scheint es, versuchte jeder Herrscher den Vorherigen zu übertrumpfen. Die Pagode wurde ständig vergrößert, weiter geschmückt und ausgebaut, bis sie am Ende das Zehnfache ihrer ursprünglichen Größe hatte. 

Die Shwedagon Pagoda am Kandawgyi Lake in Yangon, Myanmar.
Shwedagon Pagoda am Kandawgyi Lake

Mehr Gold als in Fort Knox

Schon der Aufstieg über die 108 Stufen der vier Treppenaufgänge verschlägt einem buchstäblich den Atem. Die kunstvoll verzierten Dachkonstruktionen mit delikaten, goldüberzogenen Schnitzereien und Goldstützen geben eine erste Idee davon, was einen erst auf der Plattform oben erwarten wird. Der östliche Aufgang führt vorbei an zahlreichen Klostern und wird oft als besonders spirituell bezeichnet. Das hält allerdings die endlosen Reihen an Souvenir- und Snack-Karren nicht auf, die hier sowie am südlichen Aufgang ihre Glücksbringer, Wimpel, T-Shirts und Leckereien anbieten. Oben angelangt wird einem das volle Ausmaß an "Bling-Bling" bewusst: Die Plattform besteht aus wertvollen Marmorplatten und die Hauptstupa ragt weit in den Himmel hinein - und glänzt golden. Es heißt, für dieShwedagon Pagode wurde mehr Gold verbraucht, als man in Fort Knox oder der Bank of England finden könne. Doch mit Gold ist es noch lange nicht getan. Die Spitze der Stupa ist mit 4531 Diamanten verziert - und der Größte von ihnen hat unglaubliche 72 Karat. Auf dem Gelände finden sich unzählige Gebetskammern, Buddha-Statuen (die teilweise mit blinkendenLeuchtketten behangen sind), kunstvolle Glasmosaike und Opferstätten für die Pilger. Traditionell muss man die Pagode im Uhrzeigersinn erkunden. Eine solche "Umrundung" dauert eine knappe Stunde - je nachdem natürlich, wie genau man sich die zahlreichen Tempel anschaut. Man kann hier sicherlich auch mehrere Tage verbringen und würde immer noch etwas an neuen Dingen entdecken! Bei all den Menschenmassen, die hier täglich durchlaufen, ist natürlich auch die Reinigung perfekt gelöst: Freiwillige übernehmen die Arbeit, denn das ist gut fürs Karma! 

DIe Shwedagon Pagode in Yangon, Myanmar.
Die goldene Shwedagon Pagode in Yangon.

Wie kommt man hin?

Insider empfehlen, von Downtown Yangon aus zu Fuß zur Shwedagon Pagode zu laufen. Das dauert ungefähr eine halbe Stunde, man kann dafür aber einen kleinen Einblick in das tägliche "normale" Leben der Burmesen werfen. Und, was noch viel interessanter ist, man kommt dabei an der Maha Wizara Pagode vorbei, die zwar viel kleiner ist als die Shwedagon, dafür aber auch nicht so überlaufen. Ein perfektes Plätzchen für ein paar wunderschöne Schnappschüsse. 

Natürlich fahren von der Innenstadt auch zahlreiche Busse zur Pagode, genau wie Tuk Tuks und Taxen. Die Fahrt dauert ungefähr 10 Minuten.

Öffnungszeiten und Preise

Im Gegensatz zu vielen anderen religiösen Sehenswürdigkeiten hat die Shwedago Pagode extrem besucher-freundliche Öffnungszeiten. Von 4.00 Uhr morgens bis abends um 22.00 Uhr kann man vorbei kommen. Die schönste Zeit für einen Besuch ist entweder zum Sonnenaufgang oder zum Sonnenuntergang, denn wenn die Sonnenstrahlen die Pagode treffen, wird man förmlich geblendet von all der Schönheit. Nach Sonnenuntergang wird die Pagode kunstvoll beleuchtet, was sie auch in den Abendstunden sehr beliebt macht. Der Eintritt kostet 8,- US-Dollar. Allerdings finden sich auf dem Gelände überall gläserne Spendenboxen, wo man noch den einen oder anderen Extra-Dollar verteilen kann. 

Gibt es einen Dresscode oder besondere Regeln?

Ja. Wie in fast allen religiösen Stätten gilt: Die Schultern, Arme und Knie sollten bedeckt sein. Die Kleiderordnung ist übrigens sowohl für Männer, als auch Frauen gültig. Zudem darf man das Gelände nicht mit Schuhen oder Socken betreten. Betende Menschen oder Mönche sollten nur mit deren Zustimmung fotografiert werden. Frauen müssen unbedingt darauf achten die Mönche nicht zu berühren, dies gilt auch für ein flüchtiges Streifen im Vorbeigehen. Des Weiteren sollte es vermieden werden sich auf Buddha Statuen zu setzen oder diese für Selfie Fotos mit lustigen Posen zu missbrauchen.

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